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Insgesamt
Mitte der fünfziger Jahre auf einer kleinen Farm in Missouri. Die erwachsenen Töchter der Familie Soames treffen sich wie jeden Sommer bei ihren Eltern, für eine kurze Zeit zurück in die Vergangenheit. Die vielleicht deshalb so schön ist, weil es für jeden dann wieder zurück in sein Leben geht. Es sind Tage voller warmer Sommerluft, baden im nahe gelegenen Bach, Ernsten von süßen Sommerfrüchten und der damit verbundenen Arbeiten.
In den darauffolgenden Kapiteln wird jeweils aus der Sich eines Familienmitgliedes geschrieben. So baut sich für den Leser nach und nach ein weit gefächertes Bild über die Familie Soames auf. Es ist zwar eine Familie, doch viele verschiedene Persönlichkeiten und Sichtweisen und Leben.
Wobei die Gedanken von Callie am Ende des Romans einfach aber tiefgreifend sind. Da kommt man schon ans Nachdenken und ist vielleicht auch erfüllt von Dankbarkeit.
Dieser Roman sticht heraus, die Geschichte der Soames ist schlicht erzählt, es wird keine Partei für irgendwen ergriffen, nur geschildert. Das macht den Reiz aus und stellt das Leben zu der Zeit dar, mit den Veränderungen, die auch durch eine jüngere Generation entstehen.
Ein Buch der eher leisen Töne, nah an einem sogenannten normalen Leben einer Familie, das berührt.