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Insgesamt
Jack Delton ist ein Ghostman, er lässt Beweise und Spuren verschwinden, und auch sich selber. So wird sein wirklicher Name auch nicht Jack Delton sein, denn er selber kann sich verändern, seine Identität wechseln und seine Verfolger damit in die Irre führen. Dass er überhaupt existiert wissen nur wenige und ihn zu erreichen ist sehr, sehr schwer.
Jetzt hat Jack für Marcus, dem er noch einiges schuldig ist, einen schief gegangen Überfall auf ein Casino zu retten. Millionen von Dollar mit einer Explosionsladung versehen, müssen innerhalb von 48 Stunden gefunden werden.
Schnell stellt Jack fest, dass er in Atlantic City zwischen drei Fronten geraten ist. Doch er wäre nicht der Ghostman, wenn er sich da nicht wieder raus lavieren könnte. Dabei wird dann auch mal über Leichen gegangen, wenn auch ungern, doch mögliche Gefahrenquellen müssen vermieden werden.
Parallel wird die Geschichte eines Banküberfalls erzählt, der vor Jahren in Kuala Lumpur statt fand, und den Jack durch einen Fehler total vermasselt hat. Aus diesem Grund ist Jack Marcus diesen Job in Atlantic City schuldig.
Die Geschichte um den Ghostman ist prima zu lesen und gut durchdacht, das zu lesen machte Spaß und gefiel mir. Nur, was sich in Kuala Lumpur zutrug war mir zu viel. Das hätte mir in Kurzfassung gereicht, auch wenn der Leser einen guten Einblick erhält, was bei so einem Raub alles mit rein spielt.
Ghostman in ein gut und packend geschriebener Thriller, für einen Debütroman klasse. Auch wenn Jack Delton in die Kategorie Krimineller fällt ist er mir durchaus sympathisch gewesen.
Ein guter Thriller, richtig super, wenn dieser Teil von Kuala Lumpur nicht wäre, der einen aus der Story immer mal wieder raus holte.