-
Gesamtwertung
Die 34-jährige Brett arbeitet in der erfolgreichen Firma ihrer Mutter, hat einen Freund, mit dem sie zusammen lebt. Doch Bretts Mutter hat Krebs und weiß, dass sie bald sterben wird. Für Brett hinterlässt sie ein etwas anderes Testament, in dem sie ihre Kindheitsträume verwirklichen soll. Brett ist erst geschockt, doch nach und nach findet sie sich mit ihren Auf-gaben ab und eine ganz neue Lebensauffassung.
Zu Anfang ist der Leser mit Bretts Trauer konfrontiert, für jeden nachvollziehbar, doch Brett wirkt in der ersten Hälfte des Buches doch etwas naiv für ihr Alter, ziemlich unselbstständig und scheint ihre eigenen Wünsche und Stärken nicht zu kennen. Das liest sich ein wenig ermüdend. Im letzten Teil wird es wieder etwas interessanter, wirkt dann aber sehr auf alles-wird-gut gemacht.
Sehr berührend sind die Briefe von Bretts Mutter, die ihre Tochter in- und auswendig kannte, und sie durch Briefe zu den verschiedenen Aufgaben begleitet. Wobei, gewisse Dinge zu ihren Lebzeiten gesagt, wäre auch nicht schlecht gewesen.
In der Form ist das jetzt kein neues Thema für eine Geschichte. Der Roman lässt sich gut und flüssig lesen und ist eine nette Unterhaltung. Allerdings hatte ich mir doch etwas mehr von dem Buch erwartet, gerade, weil es so sehr gelobt wird.